Pfahlrammen

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Wofür verwenden Sie eine Pfahlramme?

Erst Pfähle geben Zäunen, Gehegen oder Absperrungen die nötige Stabilität. Aber wie bringen Sie den Pfahl in den Boden? Dafür wurden Pfahlrammen entwickelt, die ein schweißtreibendes Eintreiben mit einem Hammer ersetzen und somit auch die Verletzungsgefahr bei dieser kraftaufwendigen Tätigkeit minimieren.

Pfahlrammen gibt es für den manuellen Einsatz oder als Modelle, die mit einem Motor betrieben werden. Wenn Sie nur gelegentlich einen Pfahl setzen wollen, dann reicht sicher eine Pfahlramme aus, die Sie mit Ihrer reinen Muskelkraft bedienen. Für größere Umzäunungen, bei denen Sie viele Pfähle setzen, ist eine Motor-Pfahlramme klar im Vorteil. Hier wird die Stoßbewegung zum Einrammen von der Maschine übernommen, die Sie nur noch halten müssen.

Benzinbetriebene Pfahlrammen werden neben dem Zaunbau in zahlreichen professionellen Arbeitsgebieten eingesetzt, in denen Sie eine große Anzahl an Pfählen setzen:

  • Baumschulen

  • Forstbetriebe

  • Weinbau

  • Landwirtschaft

  • Baugewerbe (für Verschalungen)

  • Pferdezucht

Wie funktioniert eine Pfahlramme?

Das Kernstück einer Pfahlramme ist das Stoßrohr, auch Aufnahme genannt, das auf den Pfahl gesetzt wird. Da das Rohr den Pfahl umschließt, führen Sie es besonders sicher. Auch benötigen Sie niemanden, der den Pfahl hält, da er von der Aufnahme schon sicher fixiert wird. Bei einer mechanischen Pfahlramme haben Sie zwei gegenüberliegende Griffe am Rohr, mit denen Sie die Stoßbewegung ausführen. Bei der Motor Pfahlramme dienen diese Griffe nur als Halterung, über die Sie die Ramme ausrichten. Die Stöße werden kräfteschonend über den Motor ausgeführt.

Treiben Sie einen Pfosten mit einer Pfahlramme ein, sollten Sie darauf achten, dass mindestens ein Drittel des Pfahls im Erdreich verschwindet. Nur so bekommen Sie die nötige Stabilität, wenn Sie Zäune sicher befestigen wollen oder Pfähle zum Sichern Ihrer Bäume verwenden. Für dicke Holzpfähle lohnt es sich, mit einem Erdbohrer ein Loch vorzubereiten. Selbst mit Benzin betriebene Pfahlrammen erreichen kaum die nötige Kraft, den Pfosten ohne Vorbohrung in die Erde zu rammen. Dasselbe gilt, wenn Sie Ihre Pfähle auf feste Untergründe setzen.

Für Winzerstäbe oder Metallpfosten verwenden Sie zum Einschlagen einen Schlagschutz, um die Pfosten nicht zu beschädigen. Gerade, wenn Sie eine Motor-Pfahlramme verwenden, wirken auf das Material erhebliche Kräfte.

Worin unterscheiden sich Hand-Pfahlrammen von motorbetriebenen Modellen?

Auch wenn beide Pfahlrammen-Typen im Grundprinzip identisch sind, haben benzinbetriebene Modelle in der Performance einen klaren Vorteil, wie diese Gegenüberstellung deutlich zeigt:

Eigenschaft

Manuell

Motor

Geschwindigkeit

langsam

schnell

Kraftaufwand

hoch

gering

Bedienung

einfach

mittel

Anzahl Pfähle

gering (1 - 6)

hoch (beliebig)

Kosten

nur Anschaffung/gering

hohe Anschaffungskosten / Benzin

Welche Schutzvorkehrungen sollte ich bei einer benzinbetriebenen Pfahlramme beachten?

Absolut notwendig ist das Tragen einer entsprechenden Schutzkleidung als Arbeitsschutz. Beim Einrammen wirken mächtige Kräfte, die nicht außer Kontrolle geraten dürfen. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall folgende Schutzvorkehrungen treffen:

  • Arbeitshandschuhe

  • Stahlkappenschuhe

  • Gehörschutz

  • Schutzbrille

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Pfahlramme achten?

Grundsätzlich sollte der Durchmesser der Aufnahme Ihrer Pfahlramme größer sein als der Durchmesser der Pfosten. Ist der Pfahl wesentlich dünner, empfiehlt es sich, einen Adapter zu verwenden. Bei Winzerstäben aus Metall, die mit einem Schlagschutz eingetrieben werden, reicht dieser als Adapter meistens aus.

Die Art der Pfahlramme, also mechanisch oder benzinbetrieben, hängt von dem Anwendungsgebiet ab, für das Sie die Ramme verwenden wollen. Zäunen Sie Ihren Garten mit vier bis sechs Pfählen ein, wird sicher eine Hand-Pfahlramme genügen. Wollen Sie dagegen mehrere Obstbäume setzen oder eine Pferdekoppel umzäunen, erleichtern Sie sich die Arbeit wesentlich mit einer Motor-Pfahlramme.

Um zügig Pfähle einzutreiben, sollte eine benzinbetriebene Pfahlramme eine Schlagkraft von 20 bis 55 J besitzen, die Sie je nach Bodenbeschaffenheit und Größe der Pfähle einstellen. Das Gewicht des Geräts sollte so gewählt werden, dass Sie es bequem halten können. Die meisten Geräte haben ein Gewicht um die 20 kg. Als praktisch erweist sich auch ein Transportkoffer, in dem Sie die Pfostenramme transportieren, da typische Einsatzorte sich auf offenem Gelände wie einer Wiese oder einem Hang befinden.

Eine Pfahlramme ist zwar ein Spezialgerät, das Sie wiederum vielseitig einsetzen. Sei es als Landwirtschaftsbedarf, um einen Weidezaun zu setzen oder als Gartenbedarf, wenn Sie einen Baum pflanzen – überall schafft sie einen festen Halt, den Sie für Ihre Zwecke nutzen.