Trainingswesten

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Sind Gewichtswesten sinnvoll?

Gewichtswesten oder auch Weight Vests erleben aktuell ein Revival. Doch was bringen Gewichtswesten eigentlich? Sie intensivieren das Kraft- und Ausdauer-Training und sorgen so für schnelle und nachhaltige Erfolge. Durch das erhöhte Körpergewicht wird die Muskulatur stärker beansprucht und die Fettverbrennung angekurbelt. Das macht das Training effizienter und weniger zeitintensiv, gleichzeitig aber auch anspruchsvoller. Doch keine Sorge: Auch Einsteiger können eine Weste mit Gewichten nutzen. Die meisten Modelle verfügen über mehrere Sand- oder Metalleinlagen, die an Vorder- und Rückseite eingesetzt werden, und dank derer die Trainingsintensität individuell festgelegt oder im Laufe der Zeit sogar gesteigert werden kann.

Optimales Training mit Gewichtsweste: Darauf sollten Sie achten

Prinzipiell kann jeder sein Training mit einer Weight-Weste optimieren und intensivieren. Wer allerdings über Rücken- oder Gelenkprobleme klagt oder andere Vorbelastungen hat, sollte genau überlegen, ob ein Training mit einer Gewichtsweste 50 kg nicht kontraproduktiv ist und die Beschwerden nicht eher verstärkt werden. In diesem Falle oder bei anderen Unsicherheiten sollte vorab ein Arzt konsultiert werden. Auch wer mit einer Gewichtsweste Kinder trainieren will, sollte vorab unbedingt einen Facharzt konsultieren, um zum Beispiel das Risiko von Haltungsschäden auszuschließen.

Am Anfang des Trainings wird die zusätzliche Anstrengung mit einer Sand- oder Bleiweste von vielen unterschätzt. Anfänger sollten hier das Gewicht-Training mit Weste nur gelegentlich in ihr Work-out einbauen und die Intervalle nach und nach verkürzen. Natürlich stellt sich an dieser Stelle die Frage nach dem passenden Gewicht: Ist die Gewichtsweste 10 kg, die Gewichtsweste 20 kg, die Gewichtsweste 30 kg oder eine noch schwerere die richtige für mich? Das hängt nicht nur von der körperlichen Verfassung, dem eigenen Gewicht und vom Trainingszustand ab, sondern auch von der Sportart. Hier ein kurzer Überblick:

Ausdauersport: Crosstrainer, Laufen oder Walken mit Gewichten?

Mit Gewichtsweste zum Crossfit oder Laufen mit Gewichten? Prinzipiell ist das möglich. Allerdings sollte hier eine möglichst geringe Gewichtsbelastung gewählt werden, um eine harte Landung zu vermeiden und die Gelenke zu schonen. Deshalb empfiehlt sich neben einem sehr geringen Gewicht auch lediglich eine Sportart mit moderater Belastung. Gewichtswesten zum Gehen, zum Intervalltraining auf dem Stepper oder ein Powerwalk mit Gewichtsweste sind problemlos möglich – auf Laufbänder oder das Joggen mit Gewichten sollte hingegen besser verzichtet werden. Eine Alternative für alle mit Zeitmangel und eisernen Willen: Ohne spezielles Work-out einen ganzen Tag eine Gewichtsweste tragen.

Krafttraining: Klimmzüge mit Trainingsweste

Besser geeignet als ein Ausdauertraining ist das Krafttraining mit Gewichtsweste – vor allem, wenn man nur mit dem eigenen Gewicht trainieren möchte. So können beispielsweise Klimmzüge mit Zusatzgewicht zu einer echten Herausforderung werden: Zwischen 15 und 20 kg muten sich erfahrene Sportler beim Krafttraining zu. Aber auch mit geringerem Gewicht oder an Kraftstationen im Fitnessstudio stellen sich beim gezielten Muskelaufbau mit Trainingsweste schneller die gewünschten Resultate ein.

Darauf sollten Sie achten, wenn sie eine Gewichtsweste kaufen

Wer sich für das Training mit Gewichtsweste entscheidet, sollte beim Kauf sowohl auf das maximale Gesamtgewicht als auch auf die Passform achten. Je nach Material und Verarbeitung gibt es Gewichtswesten in den Kategorien von 10 bis 50 kg. Optimalerweise lassen sich die Gewichte einzeln anbringen und nach Trainingsart und -ziel anpassen. Daneben sollte eine ausreichende Polsterung vorhanden sein, um Verletzungen zu vermeiden und den Tragekomfort zu erhöhen.

Für eine optimale Bewegungsfreiheit ist die Passform von entscheidender Bedeutung. Hier empfiehlt es sich, auf eine Weste mit Gewichten zurückzugreifen, die verstellbare Gurte bietet. So wird ein enger Sitz und ein komfortables Training ermöglicht.

Möchte man unter freiem Himmel trainieren und mit Gewichten laufen oder walken, sollte die Gewichtweste möglichst aus wasserabweisendem Material – wie zum Beispiel Neopren – bestehen. Das verhindert ein Durchnässen und eine Unterkühlung während des Trainings mit Gewichtsweste, wenn es regnet oder schneit.

Zuletzt sollte darauf geachtet werden, ob Sie eine Gewichtsweste kaufen, die bereits Sand- oder Metallfüllungen enthält oder ob es sich um die reine Weste ohne Gewichte handelt. Beide Varianten sind erhältlich. Wer lieber ohne Gewichtsweste fit bleiben will, findet eine große Auswahl an Trainingszubehör wie Turnmatten oder Hantelbänke bei expondo.