Autor: Aleksandra Mojka

Gemüse anbauen – Tipps für Anbauplanung

Haben Sie ein Garten neben Ihrem Haus? Dann steht Ihrem Traum vom eigenen Gartengemüse nichts mehr im Wege! Erfahren Sie hier unten, wie Sie sich darauf vorbereiten und welches Gemüse Sie für den Anbau auswählen sollten, um eine vitaminreiche und schmackhafte Ernte genießen zu können.

Bodenvorbereitung für den Anbau von Gemüse

Der erste Schritt bei dem Anbau von Gemüse besteht darin, geeignete Wachstumsbedingungen zu schaffen. Das Anbaugebiet sollte den größten Teil des Tages isoliert und vor Wind geschützt sein. Haben Sie das perfekte Anbaugebiet gefunden, lohnt es sich herauszufinden, wie man den Boden richtig vorbereiten kann.

Möchten Sie den Anbau erleichtern, sollten Sie Hochbeete aus Paletten erstellen. Dadurch können Sie eine bequemere Position beim Jäten und Pflegen von Pflanzen einnehmen und müssen sich auch mit dem Problem des Unkrautwachstums auf dem Boden weniger auseinandersetzen.

Eine andere Möglichkeit, Gartengemüse effektiv anzubauen, besteht darin, es unter einem Dach anzubauen. Wie baut man ein Gewächshaus? Sie können z.B. fertige Folienzelte kaufen. Zu Beginn Ihres Abenteuers mit Gartengemüse werden sie sich als völlig ausreichend herausstellen.

Welches Gemüse soll für den Anbau im Garten gewählt werden?

Die Planung von Gemüsebeeten stellt eine echte Herausforderung dar – vor allem, wenn Sie über sehr wenig Platz verfügen. Natürlich ist es Ihr Ziel, den Zugriff auf so viele Gemüsesorten wie möglich zu haben. Es ist aber wichtig, maßvoll damit umzugehen (zumindest am Anfang) und nach Pflanzen zu greifen, die relativ einfach anzubauen sind. Welches Gemüse soll für den Anbau im Garten gewählt werden?

  • Rote Beete – kann direkt in den Boden gesät werden, sorgt für hohe Erträge und ist sehr anspruchslos.
  • Saubohnen können sofort gesät werden. Der Anbau aus Gemüsesetzlingen führt jedoch zu schnelleren Ernten.
  • Zwiebeln – es lohnt sich, Frühlingszwiebeln zu pflanzen, um in kurzer Zeit an frischen Schnittlauch zu kommen!
  • Zucchini – kann gleich wie Kürbisse aus Setzlingen zubereitet oder direkt in den Boden gesät werden. Es sollte jedoch daran erinnert werden, dass alle Kürbisgewächse viel Platz brauchen, um zu wachsen und sich zu entwickeln.
  • Grüne Bohnen – lecker und einfach anzubauen, aber frostempfindlich. Es wird empfohlen, sie nach dem 15. Mai in den Boden zu säen.
  • Karotten – Zugang zu frischen Karotten wird von allen Liebhabern von Suppen und Salaten geschätzt. Es lohnt sich, eine frühe und späte Sorte zu säen, um sie so lange wie möglich zur Hand zu haben.
  • Gurke – können aus Sämlingen angebaut werden, können jedoch nicht einfach umgepflanzt werden. Nach Frostperioden können sie direkt in den Boden gesät oder in Torftöpfen vorbereitet werden, die danach in die Erde gepflanzt werden können.
  • Paprika und Tomaten sind ziemlich anspruchsvoll. Es ist daher notwendig, Setzlinge vorzubereiten, die Pflanzen nach dem Einpflanzen in den Boden richtig zu füttern, sie vor Krankheiten zu schützen und zahlreiche Pflegebehandlungen durchzuführen. Der Geschmack von selbst angebauten Paprika und Tomaten ist mit nichts zu vergleichen!
  • Der Rettich stellt ein Gemüse dar, das sehr früh auf Ihrem Tisch erscheinen kann! Solche Gemüsearten sind beständig gegen niedrige Temperaturen, erntereif im Frühjahr und können auch vor der Herbsternte gesät werden.
  • Kopfsalat – gleich wie Rettich können Sie seinen köstlichen Geschmack sehr früh genießen. Salat kann in die Erde leicht gesät oder aus Setzlingen zubereitet werden.

Wie sollten Kräuter am besten gepflanzt werden? In Ihrem Garten können Sie auch Ihre Lieblingsgewürze wie Oregano, Dill, Koriander und Rosmarin anbauen. Diese können jedoch sowohl in Beeten als auch in größeren Töpfen (wenn Sie also wenig Platz im Boden haben) angebaut werden.

Wie können Gemüsesamen richtig ausgewählt werden?

Wenn Sie bereits wissen, welches Gemüse Sie für Ihren Hausgarten wählen möchten, können Sie hier unten über die richtige Auswahl von Samen herausfinden. Es lohnt sich, sich vorab mit den Meinungen zu einzelnen Herstellern vertraut zu machen, um eine gute Kaufentscheidung treffen zu können. Der Preis ist in diesem Fall nicht der beste Indikator – es ist besser, sich auf die Erfahrung anderer Gärtner zu verlassen und sich in Online-Foren über die Qualität des Saatguts zu informieren. Auf diese Weise vermeiden Sie Enttäuschungen (falls nur ein kleiner Teil der Gemüsesamen erfolgreich sprießen).

Es sei daran erinnert, dass sich das Sparen an Samen einfach nicht auszahlt. Es sollte jedem Samen Zeit, Wasser, Erde, Töpfe und Dünger gewidmet werden. Im Falle einer erfolglosen Aussaat kann sich herausstellen, dass Sie die gesamte Saison verlieren, da es einfach zu spät für das nächste Pflanzen von Sämlingen sein kann. In solchen Situationen können Sie fertige Setzlinge kaufen. Die eigene Produktion (obwohl aus teureren Samen) stellt eine billigere und zufriedenstellendere Lösung dar.

Beete richtig anlegen – welches Gemüse kann man nebeneinander pflanzen?

Die Planung von Gemüsebeeten ist ein sehr wichtiger Schritt. Sie sollten alles tun, um so viel wie möglich aus kleinen Gemüsekisten herauszuholen. Es lohnt sich daher, sich auf die Aussaat- und Erntezeiten von Pflanzen zu konzentrieren! In derselben Saison können beispielsweise Rettich- (den Sie im Mai ernten) und Tomatensetzlinge an seiner Stelle nacheinander gepflanzt werden. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit gegenüber Frost können Tomatensetzlinge erst in der zweiten Maihälfte im Boden gepflanzt werden.

Es ist auch eine gute Idee, die Prinzipien der Allelopathie zu erlernen, d.h. gegenseitige biochemische Wechselwirkung zwischen Pflanzen. Anders gesagt sollten Sie herausfinden, ob sich die einzelnen Gemüsesorten positiv oder negativ beeinflussen, wenn sie nebeneinander wachsen. Zwiebeln und Knoblauch sollten beispielsweise nicht in der Nähe von Bohnen gepflanzt werden. Das Pflanzen von Karotten oder Rettichen neben Salat kann wiederum zu besseren Ernten führen.

Außerdem können manche Gemüse zu Schutzmitteln für andere werden! Die Zwiebeln vertreiben Blattläuse, daher lohnt es sich, sie direkt außerhalb der Beete zu pflanzen. Basilikum hilft im Kampf gegen Mehltau, der Gurken oft befällt. Kohlkäfer-Raupen hingegen können die Anwesenheit von Tomaten nicht dulden.

Gartengemüse pflegen – Grundbehandlungen

Bei der Pflege von Gemüse ist es am wichtigsten, die Beete regelmäßig zu gießen. Dies sollte natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterlage erfolgen. Setzt eine Trockenzeit ein, müssen sie häufiger gegossen werden (am besten im Morgengrauen). Im Falle eines regnerischen Sommers sollte natürlich auf zusätzliches Gießen verzichtet werden. Um den ganzen Prozess zu vereinfachen, sollten Sie ein Gartenbewässerungssystem im Voraus planen. Dazu sollten Sie Tropfleitungen verwenden, die das Gemüse mit lebensspendendem Wasser in der richtigen Menge versorgen.

Es ist auch notwendig, die Beete mit Gemüse zu jäten, d.h. das Unkraut zu entfernen, das sorgfältig gepflegte Pflanzen unterdrücken und dem Boden wertvolle Nährstoffe und Wasser entziehen. Manche Gemüsesorten bedürfen zusätzlicher Behandlungen. Paprika und Tomaten sollten gekappt werden. Bei den Tomaten ist es auch wichtig, die Wurzelschösslinge wegzureißen. Das Vorbeugen von Krankheiten sowie das Schützen vor Schädlingen stellen viel bessere Lösungen als das Bekämpfen von Krautfäulen oder Blattlausbefall dar. Es lohnt sich auch zu überlegen, welche Dünger für welche Gemüsearten am besten eingesetzt werden sollten.

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Welche Dünger eignen sich am besten für Gemüse?

Durch die Düngung Ihres Gartens werden die gepflanzten Pflanzen mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt. Mit der Düngung des Bodens sollten Sie vor dem Aussäen sowie vor dem Pflanzen beginnen. Es lohnt sich, natürliche organische Düngemittel, d. h. Kompost und Mist, zu verwenden. Vor- und Zwischenfrüchte (Pflanzen, die gezielt gesät werden, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu erhöhen) können hier auch als Düngemittel verwendet werden.

Jedes Gemüse hat unterschiedliche Düngungsanforderungen. Im Falle eines Amateuranbaus können Sie Mehrkomponentenmischungen verwenden, die die meisten Pflanzen mit allen notwendigen Mineralien versorgen. Besondere Vorsicht ist nur bei anspruchsvollem Gemüse wie Tomaten und Paprika geboten, die für richtig ausgewählte Düngemittel mit schönen und üppigen Ernten zurückzahlen.

Welche Werkzeuge sollten für den Gemüseanbau in Ihrem Garten erworben werden?

Der Anbau von Gemüse in Ihrem Hausgarten erfordert keine fortschrittliche Ausrüstung. Was Gartengeräte angeht, kann sich eine Bodenfräse als nützlich erweisen, wenn Sie Ihre Beete direkt im Boden pflanzen möchten. Es ist auch sinnvoll, sich mit handlichen und großen Sprühgeräten zu versorgen, mit denen die Verteilung von Pflanzenschutzmitteln sehr einfach wird.

Gartengeräte wie Schaufeln, Gabeln, Rechen oder Hacken (sowohl Standard- als auch kleine Versionen) spielen bei der Gartenpflege eine sehr wichtige Rolle. Die kleinere Geräte werden sich beim Jäten der Beeten als unersetzlich erweisen. Natürlich lohnt es sich auch, in eine große Gießkanne, einen langen Gartenschlauch mit Gießspitze oder ein Bewässerungssystem zu investieren. Mit solchen Werkzeugen und Zubehörteilen wird das Anbauen von Pflanzen zum Kinderspiel.

Welches Gemüse soll für den Anbau im Garten gewählt werden? – Zusammenfassung

Der Anbau von Gemüse stellt eine Aufgabe dar, die fast das ganze Jahr über erfüllt werden kann. Es kann jedoch zu einem großartigen Hobby für diejenigen werden, die die Natur lieben und versuchen, im Einklang mit ihrem Rhythmus zu leben. Der Anbau eigener Gemüse ist ein Garant für ökologische Lebensmittel (frei von unnötigen Chemikalien) für die ganze Familie. So können Sie sicherstellen, dass Sie das Beste aus Ihrem Gemüse herausholen.