Autor: Rafał Predko

Welches Garagentor eignet sich am besten für Ihre Bedürfnisse?

Welches Garagentor sollen Sie für Ihre Garage erwerben? Dies ist eine wichtige Frage, da es über viele Jahre dienen sollte und oft mit erheblichen Kosten verbunden ist. Daher sollte das Garagentor nach Ihren Anforderungen ausgewählt werden. Es geht hier nicht nur um Abmessungen, sondern auch um andere Parameter und Eigenschaften. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, lesen Sie bitte unseren Ratgeber.

Arten von Garagentoren und ihre Eigenschaften

Garagentore zeichnen sich durch verschiedene Strukturen sowie Materialien aus, aus dem sie hergestellt werden können. Heutzutage kann man Tore sowohl aus Metall als auch aus Holz finden. Die Garagentore bieten auch verschiedene Öffnungsmethoden. Hier unterscheidet man zwischen Sektional-, Roll-, Kipp- und Drehtoren. Unabhängig davon, welches Garagentor Sie haben, ist es notwendig, sich um seine Wartung und Funktionsfähigkeit zu kümmern.

Sektionaltore für Garagen

Die beliebteste Art von Garagentoren sind Sektionaltore. Sie bringen viele Vorteile. Dazu zählen hervorragende Wärme- und Schalldämmung, einfache Inbetriebnahme, Winddichtigkeit, Einbruchschutz, Sicherheit und Platzersparnis. Sektionaltore sind in zwei Ausführungen erhältlich – nach oben öffnend (gleiten entlang der Schienen vom Boden bis zur Decke) und seitlich öffnend (überlappen die Garagenwand).

Das Türblatt besteht aus mehreren Segmenten (in der Regel drei bis sechs). Sie sind mit speziellen Scharnieren verbunden und mit Dichtungen gesichert. Das Innere der Segmente ist mit Polyurethanschaum mit einer Mindestdicke von 40 mm gefüllt. Schwellendichtungen werden an Stellen verwendet, an denen das Garagentor den Boden und die Wände berührt. Dadurch können die Sektionaltore die Wärme leicht halten, den Schall isolieren und vor Wind schützen.

Es ist erwähnenswert, dass die Segmente normalerweise aus verzinktem Stahl bestehen. Die Oberflächen werden aus Sperrholz, Pulverlack oder holzimitierendem Material hergestellt.

Rolltore

Rolltore stellen die zweite Art dar. Sie funktionieren ähnlich wie Außenjalousien. Solche Tore bestehen in der Regel aus gelenkig verbundenen Aluminium- oder Stahllamellen. Die Lamellen werden auf eine Welle gewickelt, die sich in einem Kasten befindet, der an der Außenwand der Garage oder auf der Innenseite montiert werden sollte.

Standardmäßig werden Rolltore mit einem Antrieb ausgestattet, mit dem Sie die Tore automatisch öffnen und schließen können. Sie sind sehr bequem zu bedienen. Das Fehlen von Führungen ermöglicht es Ihnen, viel Freiraum zu schaffen, während das Fertigungsmaterial eine Beständigkeitsgarantie gegen schädliche Wetterbedingungen darstellt.

Kippbare Garagentore

Kipptore stellen die dritte Art von Garagentoren dar. Sie zeichnen sich durch einen relativ niedrigen Preis und auch dadurch aus, dass sie in Garagen ohne Sturz eingebaut werden können. Das Funktionsprinzip ist sehr einfach und besteht darin, dass die alleinige Torplatte dank der Führungen über das Fahrzeug nach oben gehoben wird. Im nächsten Schritt versteckt sie sich unter der Decke. Leider bedeutet dies, dass die Kipptore keine guten Parameter bzgl. der Wärme-, Schall- und Winddichtheit aufweisen.

Flügeltore

Die letzte Art von Garagentoren sind Flügeltore (aufgrund der Öffnungsart). Nach Meinung vieler Nutzer sind sie sehr sperrig. Beim Öffnen wird viel Platz benötigt, da solche Tore nur nach außen geöffnet werden können. Im Winter kann sich herausstellen, dass der Bereich außerhalb des Tors vom Schnee geräumt werden muss.

Flügeltore zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau, sehr einfache Montage und einen niedrigen Preis aus.

Wärmedämmung

Beim Kauf eines Garagentors soll in Betracht gezogen werden, wo sich Ihre Garage genau befindet und ob sie überhaupt beheizt wird. Davon hängen die Parameter ab, auf die man bei der Kaufentscheidung achten soll. Bei beheizten Garagen sind Tore mit Dichtungen und Isolierfüllung zu berücksichtigen. Die nicht isolierten Versionen sind für unbeheizte freistehende Garagen vorgesehen.

Entscheiden Sie sich für ein Garagentor mit Dichtung (und damit Wärme-, Schall- und Windschutz), sollten Sie den Wärmedurchgangskoeffizient (U) berücksichtigen, der in der Produktdokumentation genauer beschrieben wird. Gemäß den Wärmedämmung definierenden Vorschriften, darf der Wärmedurchgangskoeffizient 1,3 W/(m2 *K) nicht überschreiten.

Um eine solche Wärmedämmung aufrechtzuerhalten, müssen Polystyrolplatten oder Polyurethanschaum zwischen den Torschichten eingebaut werden. Einzelne Torsegmente hingegen weisen wärmeisolierende Fugen auf. Bei solchen Toren werden außerdem Dichtungen an den Kontaktstellen zwischen dem Boden und dem Rahmen eingebaut. Infolgedessen steigen auch die Kosten, die um 20-40% höher sind als bei Toren ohne Isolierungsschichten.

Was beeinflusst den Preis von Garagentoren

Außen den technischen Parametern stellen die Ausstattungselemente sowie das Aussehen eines Garagentors die wichtigsten Aspekte dar, die den Gesamtpreis ausmachen. Heutzutage gibt es zahlreiche Modelle, die unterschiedliche Designs aufweisen. Zum Beispiel können hier die Kunden nicht nur auf zusätzliche Handläufe und Bolzen zählen, sondern auch auf Verglasungen aus transparenten Polycarbonat- oder Acrylplatten.

Selbstverständlich ist es möglich, das Garagentor an das Design von Haustüren und Fenstern oder sogar an die Farbe der Fassade anzupassen. Weiß und braun stellen die Standardfarben dar. Bei jeder anderen Farbvariante muss man sich mit einem Aufpreis von mindestens 20 % des Grundpreises rechnen.

Garagentorantrieb und Wartung

Automatischer Antriebe stellen zusätzliche Ausstattungselemente dar, in die es sich zu investieren lohnt. Sie bestehen aus einem Stellantrieb und einem Steuerungssystem. Der Garagentorantrieb ist in der Regel mit einem Einklemmschutzsystem ausgestattet. Solche Antriebe werden durch Fotozellen, Sicherheitskupplungen und einem Mechanismus betätigt, der das Tor kurz vor dem Schließen langsamer schließt.

Die Wahl des Garagentorantriebs hängt vor allem von den Abmessungen und dem Gewicht des Tores ab. Auch die Häufigkeit, mit der Ihre Garage geöffnet wird, ist hier von Bedeutung. Beim Kauf eines Antriebs sollten Sie unter anderem auf die Schubkraft achten, d.h. ein Wert, der typischerweise 400 bis 1200 N (Newton) beträgt. Eine Kraft von 500-600 N reicht für einen einzelnen Garagentor völlig aus. Für größere Tore wird eine Schubkraft von 700 N aufwärts empfohlen.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Garagentors noch achten? Die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit (von 10 bis zu 22 cm/s) sind hier auch wichtig.

Der größte Vorteil von solchen Antriebe besteht darin, dass das Garagentor mit Fernbedienung gesteuert werden kann. Natürlich gibt es auch Varianten mit Wandschaltern, Codeschlössern oder Schlüsseln. Es ist nur mit Fernbedienung möglich, das Tor bequem im Auto sitzend öffnen und schließen.

Es sollte hier jedoch bedacht werden, dass solche technischen Lösungen eine jährliche technische Überprüfung erfordern. Sie darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und umfassen das Wiegen des Tors, die Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen, das Spannen der Federn, das Einstellen der Laufrollen und auch der Verriegelungselemente. Eine solche Kontrolle kostet etwa 50 EUR.

Garagentor mit Einbruchschutz

Der Sicherheitsaspekt ist auch sehr wichtig. Daher werden verschiedene Lösungen bei Garagentoren eingesetzt, um Schutz vor Einbrüchen zu bieten. Es kann sich hier um einen Antrieb mit einer Sperre handeln, die durch Fernbedienung aktiviert wird und das Öffnen des Tors von außen verhindert. Es kann sich auch um ein Drehschloss mit Riegeln handeln. Heutzutage gibt es auch Modelle, die mit Lichtschranken und mit eingebauten einbruchhemmenden Schlössern ausgestattet sind.

Montage von Garagentoren

Die Firmen, die Garagentore verkaufen, bieten auch Montageleistungen. Montagespezialisten führen zunächst eine gründliche Inspektion der Garage durch, in die das Tor eingebaut werden soll. Je nach Ergebnis des Gutachtens muss das richtige Modell sowie die möglichen Ergänzungen anschließend ausgewählt werden. Der letzte Schritt ist die Montage.

Es muss auch erwähnt werden, dass Sektionaltore erst dann eingebaut werden können, nachdem die Garagenwände verputzt und der Boden vollständig gefertigt wurden. Ein solcher Tortyp wird immer hinter der Einfahrtsöffnung montiert. Bei Rolltoren kann die Montage nur dann erfolgen, wenn der Boden und die Wände vollständig trocken sind. Es ist auch sehr wichtig, dass die Garage über einen Sturz von mindestens 30 cm verfügt. Ansonsten muss der Kasten für die Lamellen im Freien montiert werden.

Welches Garagentor wählen – Zusammenfassung

Bei dem Kauf eines Garagentors müssen nicht nur die Abmessungen oder den Preis, sondern auch die Außenbedingungen und die ästhetischen Werte in Betracht gezogen werden. Bei beheizten und unbeheizten Garagen müssen ganz andere Torarten eingebaut werden. Garagentore, die außergewöhnliche Farben oder Designmuster aufweisen, werden natürlich mit höheren Kosten verbunden. Dazu können auch Extrakosten für Zubehörteile auftreten. Darüber hinaus lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob Sie in eine Garage mit Fernbedienung investieren sollten, was das Öffnen und Schließen erheblich erleichtert.