Namen für dein Foodtruck – Schritt für Schritt

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„Fritten Mafia“, „Burgerschmied“, „Gorilla Barbecue“, „Die Beefträger“ oder „Grillinstructor“: Schon die Namen einiger Foodtrucks machen uns neugierig und Appetit auf das Angebot. Und eines wird schon jetzt deutlich: Wie wichtig ein guter Name für das Geschäft ist. Dabei sollte der Name für den Imbiss oder Foodtruck vor allen anderen Design- und Marketingmaßnahmen feststehen. Denn man braucht ihn in den meisten Fällen nicht nur für das Logo oder die Website, sondern auch für ganz banale Dinge wie die Gewerbeanmeldung, die Anmeldung bei der Industrie- und Handelskammer und gegebenenfalls der Verzeichnung im Handelsregister.

Name des Food Trucks

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„Fritten Mafia“, „Burgerschmied“, „Gorilla Barbecue“, „Die Beefträger“ oder „Grillinstructor“: Schon die Namen einiger Foodtrucks machen uns neugierig und Appetit auf das Angebot. Und eines wird schon jetzt deutlich: Wie wichtig ein guter Name für das Geschäft ist. Dabei sollte der Name für den Imbiss oder Foodtruck vor allen anderen Design- und Marketingmaßnahmen feststehen. Denn man braucht ihn in den meisten Fällen nicht nur für das Logo oder die Website, sondern auch für ganz banale Dinge wie die Gewerbeanmeldung, die Anmeldung bei der Industrie- und Handelskammer und gegebenenfalls der Verzeichnung im Handelsregister.

Da alle weiteren Design- und Vertriebsstrategien auf dem Namen aufbauen, sollte wirklich Zeit und Mühe investiert werden. Damit diese Mühe nicht vergebens ist und Sie auf direktem Weg zum perfekten Namen kommen, folgen Sie unseren sieben Schritte zur Antwort auf die Frage: „Wie nenne ich meinen Imbiss?“

1. Schritt – Definieren Sie ihre Zielgruppe!

Wer sind eigentlich Ihre Kunden? Sind es Besucher am dritten Tag eines Rockfestivals, Baumarktbesucher einer mittelgroßen Stadt oder hippe Businessluncher in Berlin Mitte? Möchten Sie gesundheitsbewusste Veganer ansprechen oder den Fleischhunger ihrer Gäste wecken? Suchen Sie Publikum, das günstiges Fastfood will oder möchten Sie mit frischem Lachs und Champagner die besserverdienenden Gourmets ansprechen? Je nachdem, wie Ihre Zielgruppe gestrickt ist, kann der Name international oder regional, hochtrabend oder deftig, eindeutig oder ein Wortspiel (dazu später mehr) sein.

2. Schritt – Denken Sie an Ihr Produkt!

Es klang im vorherigen Absatz bereits an: Auch die Speisen und Getränke, die Sie anbieten, sollten Einfluss bei der Namensfindung haben. Lassen Sie Assoziationen zum Land einfließen, aus dem Ihre Küche kommt: Bieten Sie asiatische Dumplings, Texmex Street Food oder amerikanische Burger an? Verkaufen Sie eher Suppen, Currywurst oder Kartoffelgerichte? Haben Sie ein spezielles Angebot wie vegane Küche oder DDR-Softeis? Suchen Sie einen Namen, der das Besondere Ihres Angebots widerspiegelt.

3. Schritt – Sammeln Sie Wörter!

Fangen Sie einfach an. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt – ganz ohne Wertung. Fragen Sie Familie und Freunde nach Assoziationen, schlagen Sie in Wörterbüchern nach oder stöbern Sie im Internet. Sollten Ihnen partout keine Ideen kommen, probieren Sie die ABC-Methode: Schreiben Sie auf ein Blatt Papier die Buchstaben des Alphabets untereinander. Nun versuchen Sie jedem Buchstaben einen Begriff oder auch mehrere Wörter aus der Themenwelt Ihres Angebots zuzuordnen. So kommt man schnell auf ungewöhnliche und damit frische Ideen.

4. Schritt – Streichen Sie Wörter!

Wenn Sie genug Wörter gesammelt haben, geht es ans Aussortieren. Streichen Sie alle Namen, die

  • Ihnen nicht gefallen: Es ist Ihr Business und Sie sollten sich damit identifizieren.
  • zu lang sind: Optimal sind etwa sechs Buchstaben oder zwei bis drei Silben.
  • nach einer anderen Marke klingen oder identisch sind. So vermeiden Sie Missverständnisse oder Rechtsstreitigkeiten.
  • in einer anderen Sprache eine negative Bedeutung haben: Das lässt sich einfach auf Seiten wie Google Translate oder deepl.com prüfen.
  • keine freie Domain besitzen: Es ist wichtig, dass Internetpräsenz und Unternehmensname identisch oder zumindest ähnlich sind.
  • zu sehr dem Zeitgeist oder Trends entsprechen: Sie wollen Ihr Unternehmen schließlich nicht jedes Jahr umbenennen.
  • kompliziert sind und sich schlecht merken lassen: Nur einfache Namen bleiben im Kopf Ihrer Kunden.

Im besten Falle bleiben nun die Wörter übrig, die für einen Namen in die engere Auswahl kommen. Wenn kein Begriff übrig geblieben ist, gibt es im 5. Schritt.

5. Schritt – Hilfe bei Kreativitätsblockaden

Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie trotz aller Mühe nicht den perfekten Namen gefunden haben. Es gibt ein paar einfache Tricks. Nehmen Sie erneut Ihre Liste und suchen Sie ein paar Ihrer Favoriten aus. Nun versuchen Sie, Reime auf diese Wörter zu finden. Dabei helfen Tools wie der Reimgenerator. Vielleicht bringt Sie diese Herangehensweise auf ein geniales Wortspiel oder schon direkt zum richtigen Namen. Allerdings sind Wortspiele mit Vorsicht zu genießen – wie es bevorzugt Namen von Friseursalons regelmäßig unter Beweis stellen. Aber auch Imbissbuden laufen Gefahr, geschmackloser zu wirken, denkt man an Geschäfte die, “Fritty Woman”, “Freddy Mehr Curry”, “Wurst Case Szenario” oder Grillin’ me softley” heißen. Von solchen genialen Einfällen sollten Sie Abstand halten, den die Lebensdauer von derartigen Witzen ist sehr, sehr kurz.

6. Schritt – Ein anderer Rettungsanker

Wenn sie Reime nicht mögen oder das Ergebnis Ihnen nicht gefällt, gibt es einen zweiten Trick. Ein gewöhnlicher Name lässt sich leicht durch einen erklärenden Zusatz oder Claim aufwerten. Hier sollte sich das besondere des Angebots wiederfinden. Lassen sie sich von den Ideen andere Foodtrucks inspirieren: „Gesund essen mit Genuss”, „Futter ohne Schnickschnack”, „American Diner“, „Homemade Burger & Hotdogs“, „Die volle Ladung Protein“, „Premium Hotdogs mit homemade Soßen“ oder „Schwäbischer Genuss“. Mit derartigen Claims lassen auch unspektakuläre oder gängige Namen aufpeppen und personalisieren.

7. Schritt – Die finale Entscheidung

Sie haben Domains und die Konkurrenz gecheckt? Ihr gewählter Name ist kurz und leicht zu merken, einzigartig und unverwechselbar? Dann sollten Sie jetzt die sprichwörtliche Probe aufs Exempel machen! Fragen Sie Freunde und Bekannte, wie sie den Namen finden und was sie damit assoziieren. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihr Favorit nicht gut ankommt. Denken Sie daran, was Sie eine spätere Umbenennung kosten würde Und vielleicht finden Sie ja gemeinsam die perfekte Antwort auf die Frage: „Wie nenne ich meinen Imbiss oder meinen Foodtruck?“

Noch mehr Ideen und Tipps zum perfekten Namen eines Foodtrucks oder Imbisswagens gibt es in diesem

Sollten Sie nach Ihrer Recherche, Arbeit und Auswahl trotzdem nicht den Namen gefunden haben, mit dem Sie sich und Ihre Küche identifizieren können, sollten Sie sich professionelle Unterstützung suchen. Es gibt zahlreiche Agenturen, die sich auf die Entwicklung von Markennamen, Claims und Slogans spezialisiert haben. Gleichzeitig bieten diese Agenturen auch Wettbewerbs- und Zielgruppenanalysen an oder erstellen zum Namen passende Logo-Entwürfe. Wenn es Ihr Budget zulässt, kann sich die Investition in eine Agentur auf lange Sicht auszahlen.

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