Autor: expondo expert

Hecke richtig schneiden – Ratgeber zu den häufigsten Methoden und Scheidegeräten

Eine richtig beschnittene Hecke sieht sehr schön aus, oder? Mit einer Hecke kann man nicht nur Ihr Grundstück trennen, sondern auch dekorieren. Wir beraten Sie gerne bei den Pflegemethoden, damit Ihre Hecke gesund wächst und das Auge erfreut.

Gesetzliche Bestimmungen beim Schneiden von Hecken

Die Umzäunung eines Grundstücks mit Hilfe einer hohen Hecke schützt effektiv gegen vorübergehende Passanten. Dank dessen wird auch der Straßenlärm reduziert. Darüber hinaus spenden Hecken an heißen Tagen einen schönen Schatten.

Kleinere Hecken, oft in phantasievollen Formen geformt, spielen in erster Linie eine dekorative Rolle. Naturliebhaber werden von allem die Tatsache zu schätzen wissen, dass Vögel im Hecken bereitwillig leben. Die Hecke stellt auch ein wertvoller Schutz für Insekten und Igel dar.

Hecken erfordern systematische Pflege, sonst breiten sich die Büsche schnell aus. Wenn sich die Zweige verdicken und verholzen, wird es noch schwieriger sein, sie richtig zu formen. Es treten unästhetische Lücken auf und die Hecke fängt an sich zu verschlechtern.

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Die Häufigkeit des Schneidens sowie die Tiefe der Schnitte sollten an die allgemeinen Empfehlungen und Anforderungen jeder Pflanzenart angepasst werden. Die Reife der Hecke spielt hier eine äußerst wichtige Rolle. Im Allgemeinen geht es beim Schneiden einer alten Hecke nur darum, die Höhenlinie beizubehalten und tote Triebe zu entfernen.

Wann sollte eine Hecke geschnitten werden?

Nach dem Auspflanzen einer Hecke sollte sie erst im Frühjahr geschnitten werden. Dies sollte am besten entweder im März oder April durchgeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Pflanzen zu wachsen. Während dieser Zeit ist es normalerweise sonnig genug, damit sich die Sträucher problemlos regenerieren können. Es lohnt sich jedoch, die Wettervorhersage im Voraus zu überprüfen, da das Schneiden von Hecken vor Frosttemperaturen vermieden werden sollte. Die Hecken sollten dann üblicherweise auf 20-30 cm Höhe gekürzt. Vor Frühjahr sollten Sie nicht nur safthaltige Pflanzen (z. B. Hainbuche, Ahorn, Buche) beschneiden.

Die nächsten Schnitte sollten mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden (normalerweise 2-3 Mal). Je nach Art der gewünschten Hecke sollten die Stiele gekürzt werden, sodass 2 bis 30 cm für die zukünftigen Pflanzen verbleiben. Es ist zu beachten, dass der letze Schnitt spätestens Ende August erfolgen sollte. Wird die Hecke nach diesem Datum gekürzt, könnten die jungen zum Wachsen angeregten Triebe die ersten Fröste möglicherweise nicht überleben.

Hecke richtig schneiden

Eine Hecke wird unabhängig von der Strauchart immer von der Seite geschnitten. Um ihm die richtige Form zu geben, lohnt es sich beispielsweise, die Schnitte entlang einer Schnur zu machen. Auf diese Weise können gerade Schnitte kinderleicht erzeugt werden. Abhängig von den Vorlieben und der Art des Strauchs werden Hecken normalerweise entweder rechteckig oder halbkreisförmig geschnitten. Bei der letzteren Methode ist es möglich, eine natürliche Verengung am Boden aufrechtzuerhalten. Dadurch hat das Regenwasser einen leichteren Zugang zu den Wurzeln. Nachdem Sie Erfahrung bei dem Heckeschneiden gesammelt haben, können Sie es versuchen, Ihre Hecke in originelle Formen zu verarbeiten.

Denken Sie daran, die Zweige horizontal zu schneiden. Sie dürfen nicht diagonal gekürzt werden. Bei diagonalen Schnitten könnten die Hecken austrocknen, Schwierigkeiten bei Wiederbelebung haben und unter Pilzinfektionen leiden.

Nach dem Schneiden sollten die Pflanzen bewässert und gedüngt werden, was sich positiv auf ihr gesundes Wachstum auswirkt. Das Pflanzen einer größeren Hecke wirft das Problem beim Auswählen des richtigen Gartenschlauchs auf. Junge Pflanzen (insbesondere solche, die in Städten gepflanzt werden) benötigen regelmäßigen Zugang zu einer ausreichenden Menge Wasser.

Arten von Hecken

Die Bestimmung der eigentlichen Funktion Ihrer Hecke spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Für ländliche und vorstädtische Gärten wird es empfohlen, dichte und dornige Sträucher zu pflanzen. Rosen, deren Triebe eine hervorragende Verteidigungsbarriere gegen mögliche ungebetene Gäste darstellen, eignen sich perfekt dafür. Nadelbäume (Eibe, Wacholder, Thuja) eignen sich ebenfalls gut für diese Rolle.

Der leicht zu formende Buchsbaum wird wiederum für niedrige, typischerweise dekorative Hecken verwendet. Bei effektiv geformten Hecken, bei denen z.B. genügend Platz für das Einfahrtstor einkalkuliert werden muss, muss man Gebrauch von Stützen und Rahmen (z. B. aus Gitter) machen. Dabei werden meistens Reben oder Sträucher mit langen Stielen (Liguster, Berberitze, Lorbeer) angewandt. Die Hecke kann auch beim Bau einer Gartenlaube integriert werden. Im Sommer bietet diese Lösung einen schönen Schatten, im Herbst hingegen Schutz vor dem Wind.

Hecken können in zwei Gruppen unterteilt werden: immergrün und saisonal. Im letzteren Fall werden laubabwerfende, oft reichblühende Heckenarten gepflanzt. Einige Arten bieten erst im Spätsommer einen atemberaubenden Effekt, wenn die Blätter der Sträucher anfangen, ihre Farbe zu ändern.

Bietet man die richtigen Bedingungen, kann man sich natürlich aus großen Schneidearbeiten zurückziehen und sich auf kleine Schnitte beschränken. Forsythien-, Hartriegel- oder Spiersträucher eignen sich hervorragend dafür.

Ligusterhecken schneiden

Ligustersträucher werden im Gartenbau hoch geschätzt. Wegen des dichten Laubes sowie der schnellen Wachstumsgeschwindigkeit ist diese Art perfekt für die Anpflanzung einer Hecke geeignet. Darüber hinaus weist es besonders schöne Blumen und Früchte auf. Es sollte daran erinnert werden, dass es sich hier um eine giftige Pflanze handelt. Der Verzehr von Blättern oder Früchten durch den Menschen kann zu schweren Vergiftungen führen. Der Pollen dieses Strauchs kann auch allergische Reaktionen hervorrufen.

Liguster bietet eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Witterungsbedingungen. Es kann sowohl hohe Trockenheit als auch periodischen Überschwemmungen standhalten. Liguster kann auch in unfruchtbaren Böden wachsen. Ausgewachsene Pflanzen vertragen sowohl Schatten als auch starke Sonneneinstrahlung. Wegen der hohen Beständigkeit gegen Luftverschmutzung kann Liguster auch bei stark befahrenen Straßen erfolgreich gepflanzt werden. Darüber hinaus verträgt Liguster starken Frost (die Sorten mit gelben Blättern können aber empfindlicher sein) und kann sich nach einem Brand schnell regenerieren.

Wann sollte eine Ligusterhecke geschnitten werden? Es wird empfohlen, Ligusterhecken im März und Mai und dann wieder im Sommer (im Juli oder August) zu schneiden.

Thujahecken

Thujen werden sehr häufig zum Anpflanzen von Hecken verwendet. Je nach Art und Sorte kann es bis zu mehreren Metern wachsen. So kann Ihr Grundstück effektiv abgedeckt werden. Gleich wie bei Ligustern verfügen Thujen über giftige Eigenschaften.

Es sollte beachtet werden, dass eine hohe Thujahecke das benachbarte Grundstück vollständig beschatten kann. Es muss daher sichergestellt werden, dass die Höhe nicht 2,5 m überschreitet. Andernfalls kann Ihr Nachbar rechtliche Schritte einleiten. Das Gericht wird höchstwahrscheinlich die Verkürzung der störenden Hecke anordnen.

Thujen wachsen reibungslos in den meisten Gärten. Sie sind beständig gegen niedrige Temperaturen sowie gegen zu schwaches oder zu starkes Sonnenlicht. Das Vorhandensein von Thuja-Hecken beeinflusst die Art und Weise, wie das Gartenbewässerungssystem geplant werden sollte. Am besten wachsen Thujen bei feuchten Böden, daher muss Ihr Garten im Sommer regelmäßig gewässert werden. Es empfiehlt sich auch, den umgebenden Boden mit Rinde zu bedecken, die eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit aufrechterhält.

Thujahecken werden je nach Bedarf bis zu dreimal pro Saison (von März bis August) beschnitten. Die Triebe junger Thujen sollten um etwa die Hälfte gekürzt werden.

Hainbuchenhecken

Hainbuche eignet sich perfekt für Gartenhecken. Wird Hainbuche regelmäßig geschnitten, spießt sie viele Ableger. Der Vorteil von Hainbuche sind die geringen Bodenansprüche sowie die hohe Beständigkeit gegen Frost. Bei hoher Sonneneinstrahlung wird diese Pflanzenart sehr dicht. Darüber hinaus isoliert Hainbuche perfekt gegen Straßengeräusche. Trotz der Tatsache, dass es sich hier um einen sommergrünen Strauch handelt, erfüllt eine solche Heckenart das ganze Jahr über die Schutzfunktion. Viele braune und verwelkte Blätter fallen im Herbst nicht ab und bleiben bis zum Frühjahr. Damit die Hainbuche ordnungsgemäß wächst, sollte sie systematisch (selten, aber reichlich) gewässert werden.

Eine Hainbuchenhecke muss dreimal im Jahr geschnitten werden. Zum ersten Mal im Januar, danach im Juni und letztendlich im August/September. Eine solche Hecke darf im Frühjahr nicht geschnitten werden, da sie während dieser Zeit viele Säfte freisetzt. Außerhalb dieses Zeitraums vertragen Hainbuchenhecken auch große Schnitte sehr gut.

Welches Zubehör soll für das Schneiden von Hecken gewählt werden?

Heutzutage steht eine breite Palette von Zubehör zum Heckenschneiden zur Verfügung. Einfach zu bedienende und billige Handwerkzeuge sind sehr beliebt bei Gartenliebhabern: Gartenschere, Schere, Sägen.

Der Nachteil der oben genannten Geräte besteht darin, dass sie arbeitsintensiv sind. Für das schnelle Schneiden größerer Hecken stellen folgende Gartenmaschinen die effektivste Lösung dar:

  • Elektroschere
  • Elektrosägen

Bei der Aufrechterhaltung einer Hecke sind ebenfalls andere Geräte auch sehr hilfreich. Geschnittene Zweige und Blätter können dann bequem mit einem Laubbläser „gestapelt” werden. Eine Hackmaschine ist wiederum für das spätere Zerkleinern geeignet. Das Rohmaterial kann dann beispielsweise kompostiert werden, um wertvollen Dünger zu erhalten.

Was muss ich bei der Auswahl eines Heckenschneiders beachten?

Seien Sie bei der Auswahl eines Heckenschneiders vernünftig. Bei der Pflege Ihrer Hecke, die zweimal im Jahr geschnitten wird, werden gewöhnliche Handscheren ausreichend. Haben Sie jedoch andere Ziersträucher oder falls Ihre Hecke das gesamte Grundstück umgibt, lohnt es sich, Zubehör mit einem Motor zu erwerben. Dank solcher Lösungen können Ihre Gartenarbeiten schnell und bequem durchgeführt werden.

Elektroscheren stellen eine hervorragende Lösung zum Schneiden von hohen Thuja-Hecken dar. Einige Modelle verfügen über ein sich hervorragend dafür geeignetes teleskopierbares Design.

Beim Kauf elektrischer Heckenschere lohnt es sich, die Abmessungen genau im Voraus zu bestimmen. Die Batterie sollte effizient genug sein, um einen ununterbrochenen Betrieb zu gewährleisten. Wählt man ein Gerät mit einem Kabel, soll man zunächst die Reichweite zur Stromquelle überprüfen. Welche Kettensäge eignet sich am besten? Es empfiehlt sich, ein universelles Mehrzweckmodell zu erwerben, z. B. zum Schneiden von Brettern oder zum Entfernen getrockneter Äste.

Kettensäge mit einer Batterie und einem Verbrennungsmotor sind aufgrund ihrer großen Reichweite bequemer zu bedienen als solche, die über ein Kabel angetrieben werden (sind jedoch normalerweise viel schwerer). Zu den Vorteilen solcher Modelle gehört auch die lange Betriebszeit. Andererseits verursachen sie viel mehr Lärm.

Ihre Pflichten als Unternehmer

Es sei daran erinnert, dass alle Unternehmer zur ordnungsgemäßen Pflege der Umgebung verpflichtet sind. Unbehandelte Blätter oder überwachsene Zweige, die auf den Bürgersteig oder Fahrbahn ragen und die Sicht einschränken, können eine echte Bedrohung für den Verkehr darstellen. Bei Ordnungswidrigkeiten hat die Polizei das Recht, eine Strafe aufzuerlegen. Eine solche Strafe kann auch vom Gericht verhängt werden. Hecken rund um das Firmengelände sollten daher so geschnitten werden, dass sie keine Probleme verursachen. Gleiches gilt für das Abholzen von verdorrten Ästen und Sträuchern, die Passanten oder vorbeifahrende Autos gefährden können.

Ähnliche Regeln gelten für Eigentümer von Privathäusern. Sie sind auch dazu verpflichtet, den an das Grundstück angrenzenden Bürgersteig in gutem Zustand zu halten.

Hecke richtig schneiden – Zusammenfassung

Eine Hecke hat viele praktische Funktionen. Abgesehen von den typisch funktionalen (schützenden) Eigenschaften bilden Hecken zweifellos ein schönes Dekorelement und tragen zur biologischen Vielfalt bei. Selbst kleine Thuja-Hecken können eine echte Augenweide darstellen. Solche Hecken erfüllen nicht nur eine Schutzfunktion für Vögel und Insekten. Bei blühenden Büschen können Bienen auch wertvollen Nektar sammeln. Heckenwurzeln erhöhen die Wasserspeicherkapazität des Bodens, während die Blätter die Luft reinigen und Sauerstoff produzieren.

Die richtige Auswahl der Pflanzen und Zubehör ermöglicht es Ihnen, hervorragende Ergebnisse bei relativ geringen Kosten zu erzielen. Schließlich ist die Pflege von Hecken weder schwierig noch besonders zeitaufwändig. In den meisten Fällen ist es darauf beschränkt, die Hecken 2-3 Mal im Jahr zu schneiden, regelmäßig zu gießen sowie zu düngen. Ordentlich geschnittene und geformte Hecken wecken sicherlich die Aufmerksamkeit und erfreuen das Auge aller.